AKTUELLES

Hebammenwesen für internationale UNESCO-Liste nominiert

April 2022

Acht Länder aus vier Kontinenten haben das Hebammenwesen für die Repräsentative Liste des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit nominiert. Deutschland beteiligt sich gemeinsam mit Kirgisistan, Kolumbien, Luxemburg, Nigeria, Slowenien, Togo und Zypern an dem Antrag.

Seit 2016 ist das Hebammenwesen auf der nationalen Liste der Immateriellen Kulturgüter – nun soll der Stellenwert von Hebammen für Leben und Werden auch weltweit die notwendige Anerkennung erhalten.

Der zuständige Ausschuss der UN-Organisation entscheidet voraussichtlich Ende 2023 über die Anträge.


Blog stellt Hebammenwesen weltweit vor

Februar 2022

In ihrem Blog auf ichgebaere.com stellt Katharina Tolle unsere Initiative vor.
Darüber freuen wir uns sehr: herzlichen Dank!
> zum Blog


Weitere Länder im Boot

November 2021

Neben Deutschland, Kolumbien, Luxemburg, Slowenien, Togo und Zypern begrüßen wir nun auch Nigeria und Kirgisistan in unserer internationalen Runde!


Website nun in 4 Sprachen

Juli 2021

Wir freuen uns, dass (fast) alle Inhalte unserer Website nun in 3 Sprachen übersetzt sind: englisch, französisch und spanisch.
Wir sind gespannt auf neue Kommentare im Gästebuch!


Filmpremiere des Bewerbungsfilms "Die Hebamme"

Januar 2021

Das internationale Jahr der Hebammen und der Pflegenden beginnt für uns mit einem besonderen Event:

Der Kurzfilm, mit dem wir weitere Länder für die Bewerbung der Aufnahme des Hebammenwesens in das UNESCO-Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes der Menschheit ins Boot holen möchten, ist fertiggestellt und wurde am 28. Januar der Öffentlichkeit präsentiert.

Dazu gab es schon viel positives Feedback im Gästebuch!

Der Film wurde mit freundlicher Unterstützung von dm realisiert.
Herzlichen Dank dafür!


Nominierungsprozess startet!

Januar 2021

Mit einem Kick-off-Meeting wird der offizielle Nominierungsprozess gestartet. Folgende sechs Länder wollen gemeinsam den Antrag schreiben und einreichen: Deutschland, Kolumbien, Luxemburg, Slowenien, Togo und Zypern. Weitere Ländern können potenziell noch dazukommen. Die multinationale Gruppe wird sich jetzt alle zwei Monate online treffen und ihr Arbeitsvorgehen abstimmen. 


ICM veröffentlicht Übersetzung der „Kompetenzen für die Hebammentätigkeit“

Dezember 2020
Der Internationale Hebammenverband (International Confederation of Midwives, ICM) hat die Publikation "Essential Competencies for Midwifery Practice" nun in deutscher Übersetzung vorgelegt. Darin sind die  Mindestanforderungen an Kenntnissen, Fertigkeiten und professionellem Verhalten fest, die von einer Person gefordert werden, um die vom ICM definierte Bezeichnung Hebamme verwenden zu können, festgelegt.

Kompetenzen der Hebammentätigkeit ICM_competencies_DE_12-2020.pdf
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Nominierungsprozess in Vorbereitung

2020
Unsere Vorbereitungsgruppe hat sich im Lauf des Jahres zu mehreren virtuellen Arbeitstreffen zusammengesetzt, um den Nominierungsprozeß vorzubereiten. Dazu gehörte u.a. die Übersetzung der Inhalte dieser Website, die jetzt in englischer und französischer Sprache vorliegen. Bei Interesse an den übersetzten Inhalten bitte gerne per Email Kontakt aufnehmen!


Essential Competencies for Midwifery Practice

Oktober 2019
Der Internationale Hebammenverband (International Confederation of Midwives, ICM) hat ein Update des wunderbaren Posters "Essential Competencies for Midwifery Practice" veröffentlicht. Es zeigt in anschaulicher Weise die 4 Kompetenzbereiche der Hebammenarbeit, die ganzheitlich zusammenwirken.

Essential Competences for Midwifery Practice EN
poster_icm_competencies_en_2019.pdf
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Teilnahme am Lagois-Fotowettbewerb

März 2019
Hebammen für Deutschland e.V. hat am Fotowettbewerb "Immaterielles Kulturerbe" von Martin Lagois teilgenommen und wunderbare Bilder von der Arbeit der Hebammen eingereicht! Die Fotos sind im Fotoband zur Ausstellung erschienen.

Den begehrten Fotopreis hat übrigens die Fotografin Chiara Dazi für ihre Reportage "Wandertage" über Frauen auf der Walz gewonnen.

Herzlichen Glückwunsch!


Hebammenwesen wird für internationale UNESCO-Liste nominiert

März 2018
Die deutsche UNESCO-Kommission hat die Nominierung des Hebammenwesens als Immaterielles Kulturerbe für die internationale UNESCO-Liste beschlossen. Damit will das Expertenkomitee unter anderem auf die „sehr wertvollen Kompetenzen der Hebammen“ aufmerksam machen.

Offiziell eingereicht wird der Vorschlag voraussichtlich im März 2022. Ob eine Aufnahme erfolgt, wird sich dann Ende 2023 entscheiden.

Es hat sich eine Arbeitsgruppe (siehe Über uns) gebildet, die den komplexen Nominierungsantrag ausarbeitet und einen für die Nominierung notwendigen Dokumentationsfilm zu produzieren.

Zusätzlich werden noch Hebammenkollegen aus anderen Erdteilen mit in die Antragsschreibung eingebunden, um im Antrag sowohl die globale Bedeutung des Berufes als auch dessen Vielfältigkeit abzubilden.

Offiziell eingereicht wird der Vorschlag voraussichtlich im März 2021. Ob eine Aufnahme erfolgt, wird sich Ende 2022 entscheiden.


UNESCO: Hebammenwesen ist Immaterielles Kulturerbe

Das Hebammenwesen wurde 2016 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Die Tätigkeit von Hebammen zählt zu den ältesten Berufen der Welt. Die Aufnahme des Hebammenwesens in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes durch die UNESCO unterstreicht die historische Wertschätzung - und verweist zugleich auf die aktuelle Bedeutung des Hebammenwesens.

Auszeichnung in Berlin

Mit einer Auszeichnungsveranstaltung ehrte die Deutsche UNESCO-Kommission am 29. Mai 2017 in Berlin die Trägergruppen der Neuaufnahmen in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes.

Kontakt

Lisa von Reiche

+49 (0)177 757 2572   |   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!