Unser Ziel: die Anerkennung Des

Hebammenwesen als Kulturerbe der Menschheit!

Das Hebammenwesen wurde 2016 in das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. 

Im März 2018 hat eine unabhängige Expertenkommission das Hebammenwesens empfohlen und daraufhin hat die deutsche UNESCO-Kommission die Nominierung des Hebammenwesens als Immaterielles Kulturerbe für die internationale UNESCO-Liste beschlossen. 

Es hat sich eine Arbeitsgruppe (siehe Über uns) gebildet, die den komplexen Nominierungsantrag ausarbeitet und einen für die Nominierung notwendigen Dokumentationsfilm zu produzieren.

Zusätzlich werden noch Hebammenkollegen aus anderen Erdteilen mit in die Antragsschreibung eingebunden, um im Antrag sowohl die globale Bedeutung des Berufes als auch dessen Vielfältigkeit abzubilden.

Offiziell eingereicht wird der Vorschlag voraussichtlich im März 2020. Ob eine Aufnahme erfolgt, wird sich Ende 2021 entscheiden.


"(..) Hebammen (...) leisten jeden Tag sehr wertvolle Arbeit. Ihr Wissen und ihre weitreichenden Fähigkeiten sind essenziell für Geburten hierzulande, aber auch in vielen anderen Teilen der Welt"

Prof. Dr. Christoph Wulf, Vorsitzender des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe

Hebammenwesen

Überall auf der Welt stehen erfahrene Frauen Gebärenden zur Seite. Hebammen verfügen über fundamentales medizinisches, anatomisches und geburtshilfliches Wissen, das seit Generationen von Hebamme zu Hebamme vermittelt wird.

 

Hebammen begleiten werdende Mütter vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit. Das können zwei Jahre und mehr sein. Während der Schwangerschaft übernehmen oder veranlassen Hebammen Vorsorgeuntersuchungen, beraten und begleiten bei Beschwerden oder der Wahl des Geburtsorts. Anhand von Tastbefunden erfassen sie unter anderem Größe, Lage und Vitalität des Kindes. Mithilfe eines Hörrohrs können sie die Herztöne des Kindes ausmachen.

 

Eine Hebamme ist zuständig, sich ein Bild über den Zustand der Frau, des Kindes und den Verlauf der Geburt zu machen und beurteilt, ob es notwendig ist, aufgrund von Komplikationen einen Arzt hinzuzuziehen. Nach der Geburt kontrolliert sie die Rückbildung der Gebärmutter, beobachtet die kindliche Entwicklung und leitet zu Stillen oder Flaschenernährung an. Sie begleitet dabei Familien beim Übergang in einen neuen Lebensabschnitt. Überlastung und hohe Haftungsrisiken führen heute in Deutschland zu teils schwierigen Arbeitsbedingungen für Hebammen.


Wir machen mit:

Der Nominierungsantrag ist ein Gemeinschaftsprojekt, das in enger Abstimmung mit der Deutschen UNESCO-Kommision, arbeitet.

Beteiligt sind zur Zeit:

Der Deutsche Hebammenverband e.V.

Bund freiberuflicher Hebammen Deutschland e.V.
Hebammen für Deutschland e.V.

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